Die bekannte Journalistin Maike Hickson schrieb:

Es ist meinem Mann und mir eine Ehre, dass wir an diesem Projekt maßgeblich beteiligt waren. Zusammen mit der Kinderschutzanwältin Elizabeth Yore schrieben wir den Offenen Brief, nachdem wir von europäischen Freunden kontaktiert worden waren – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – die uns alle von ihren Kriegsängsten berichteten. Ein Freund erzählte uns, ein hochrangiger österreichischer Offizier habe ihm neulich gesagt, es scheine, dass die U.S.-Eliten den nächsten Weltkrieg als Teil ihrer „Great-Reset-Pläne“ wollten.

Europas Geschichte

Im Angesicht der Geschichte Europas – auf dessen Gebiet der größte Teil beider Weltkriege stattfand – wollten wir klarstellen, dass es ein „anderes Amerika“ gibt. Ein Amerika, das die aggressive Kriegspolitik Präsident Bidens und seiner Helfer nicht unterstützt.

Mein Mann, der auch ein ehemaliger US-Offizier ist und später an einer U.S.-Militäruniversitäten gelehrt hat, hatte im Jahre 2003 seine Professur niedergelegt, weil er den Kriegsplänen im Irak nicht zustimmen konnte. So sind wir seit Jahren Kritiker der US-Außenpolitik, die den Krieg in viele Länder, nicht nur den Irak, getragen hat.

Offener Brief „Nicht in unserem Namen“ vom 12. Mai 2022

Sehr geehrter Herr Präsident!

Die Unterzeichner sprechen sich entschieden und unmissverständlich gegen Ihre Politik gegenüber der Ukraine aus. Ihre Strategie treibt die Welt immer näher an einen Atomkrieg mit Russland und an einen weiteren Weltkrieg heran. Kürzlich haben Sie den Kongress um noch mehr Geld für die Ukraine gebeten, um ihr zu helfen, mehr Waffen für den militärischen Konflikt mit Russland zu kaufen.

Wir müssen also Waffen, Finanzmittel und Munition bereitstellen, damit die Ukraine ihre Arbeit fortsetzen kann,

sagten Sie am 28. April, als Sie um weitere 33 Milliarden Dollar an Steuergeldern zur Unterstützung der Ukraine baten.

Robuste Militärhilfe?

Robuste Militärhilfe“ für die Ukraine ist Ihr Ausdruck. Reuters berichtete, dass

Präsident Joe Biden den Kongress um 33 Milliarden Dollar zur Unterstützung der Ukraine bat

und dies

eine dramatische Eskalation der US-Finanzierung für den Krieg mit Russland

bedeute. Gleichzeitig forderte das von den USA geführte Nato-Treffen am 27. April in Ramstein (Deutschland) die Nato-Mitglieder auf, der Ukraine mehr militärische Unterstützung zukommen zu lassen. Wobei Deutschland versprach, 50 selbstfahrende Gepard-Flugabwehrwaffen zu schicken. Wir lehnen Ihre verschärfte Eskalation dieses Konflikts als gefährlich und als Provokation ab.

Russlands Antwort

Die Antwort aus Russland? Nur wenige Tage vor Bidens Appell an den Kongress reagierte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf die vermehrte militärische Unterstützung der Ukraine durch die USA mit der Aussage, es bestehe ein „ernsthaftesRisiko eines Atomkriegs wegen des Konflikts. Er erklärte:

Es ist real. Es sollte nicht unterschätzt werden.

Wollen wir einen Atomkrieg mit Russland wegen eines regionalen Konflikts in Osteuropa riskieren? Der unabhängige Journalist Glenn Greenwood erklärte erst kürzlich:

Wie auch immer man zu den moralischen Dimensionen dieses Krieges stehen mag. Es ist schwer zu leugnen, dass dies der gefährlichste Moment in der US-Außenpolitik seit zwei Jahrzehnten ist. Jede Woche wird die Verwicklung der USA/Nato in den Krieg intensiver, während Russland ausdrücklich vor einem Atomkrieg warnt. Wozu?

Staatsstreich 2014 “nicht in unserem Namen”

Wir erklären hiermit, dass Ihre Eskalation dieses Konflikts als Präsident der Vereinigten Staaten nicht in unserem Namen erfolgt ist. Sie haben auch nicht in unserem Namen gehandelt, als Sie als Vizepräsident der Vereinigten Staaten an dem Staatsstreich 2014 in der Ukraine beteiligt waren, der die offiziell gewählte Führung der Ukraine stürzte.

Damals enthüllte ein Telefongespräch Ihrer Mitarbeiterin Victoria Nuland (stellvertretende Außenministerin unter Präsident Barak Obama), wie sie erörterte, welche Führungskräfte in die neue Regierung in der Ukraine eingesetzt werden sollten. Die Niederschrift dieses Gesprächs enthüllte auch Ihre eigene direkte Beteiligung an dieser Einmischung in einen fremden Staat. Diese Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer souveränen Nation geschah ebenfalls nicht in unserem Namen.

Biolabore

Sie haben dieselbe Beamtin, Victoria Nuland, jetzt zur Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten ernannt. In dieser Position musste sie kürzlich zugeben, dass die Ukraine tatsächlich über Biolabore verfügt. Und dass die USA in diese involviert sind und besorgt darüber sind, was Russland mit dem gefährlichen Material machen würde, sollte es dies in die Hände bekommen.

Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir befürchten, dass die russischen Truppen versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen,

sagte Nuland.

Wir arbeiten also mit den Ukrainern daran, wie sie verhindern können, dass diese Forschungsmaterialien in die Hände der russischen Streitkräfte fallen, sollten diese sich nähern.

Direkte Beteiligung der Familie Biden an ukrainischen Biolaboren

Einige dieser ukrainischen Biolabore sind diejenigen, in die Ihr eigener Sohn Hunter Biden nur wenige Monate nach dem US-geführten politischen Putsch in der Ukraine im Jahr 2014 über das US-Unternehmen Metabiota, das mit dem Verteidigungsministerium zusammenarbeitet, Geld investiert hat. Kürzlich wurden weitere Beweise vorgelegt, die die Beteiligung der USA an ukrainischen Biolabors belegen. Diese absonderliche und beunruhigende Beteiligung der USA an Biolabors an der Grenze zu Russland – mit direkter Beteiligung Ihrer eigenen Familie – geschieht auch nicht in unserem Namen.

Illegale Invasionen der USA

Und lassen Sie uns auch daran erinnern, dass die Vereinigten Staaten keinen guten moralischen Ruf haben, wenn es um die Verurteilung illegaler Angriffskriege geht. Die jüngste Geschichte der USA zeigt ein Muster mehrfacher militärischer Invasionen in souveräne Staaten – oder der militärischen und taktischen Unterstützung anderer dabei. Am deutlichsten bei der illegalen Invasion des Irak 2003 mit Hunderttausenden von zivilen Opfern. Aber auch in Afghanistan, Libyen und Syrien.

In diesem gefährlichen Augenblick der Geschichte müssen die USA ihre Macht nutzen, um eine Kraft für einen gerechten Frieden zu werden. Indem sie Russland und die Ukraine dazu drängen, an den Verhandlungstisch zu kommen, um sich auf Kompromisse zu einigen, die den Frieden in der Region ermöglichen und sichern würden.

Die USA sollten sich nicht auf eine Politik der Konfliktverschärfung mit Russland einlassen, die zum Tod von Millionen unschuldiger Menschen führen könnte. Die Häufung von Provokationen hat schwerwiegende Folgen.

Die Unterzeichner:

Dr. Chuck Baldwin, Pastor, Autor, Kolumnist, Moderator einer Radio-Talkshow, Präsidentschaftskandidat; Donna F. Bethell, Esq.; Walter E. Block, Ph.D.; Harold E. Wirth, Eminent Scholar Stiftungslehrstuhl und Professor für Wirtschaftswissenschaften Loyola University New Orleans; Dr. Peter Chojnowski, Philosoph und Direktor von „Sister Lucy Truth“; Patrick Delaney, Journalist; Matt Gaspers, Geschäftsführender Redakteur, „Catholic Family News“; Der Hochwürdigste Bischof René Gracida; Carrie Gress und Noelle Mering, „TheologyofHome.com“, Stipendiaten, „Ethics&Public Policy Center“; Studenten des Instituts für Humanökologie, CUA; Dr. Robert Hickson, (USA ret.), Professor für Literatur und Militärgeschichte im Ruhestand; Dr. Maike Hickson, Journalistin; Steve Jalsevac, Mitbegründer von „LifeSiteNews.com“; Jim Jatras, ehemaliger US-Diplomat im Ruhestand, außenpolitischer Berater für den GOP-Senat (Grand Old Party: Republikaner); Jason Scott Jones, Filmproduzent, Gründer des „Vulnerable People Project“, Gastgeber der „Jason Jones Show“; Dr. Clifford A. Kiracofe; Jack Maxey, Journalist und politischer Analyst; Brian M. McCall, Chefredakteur, „Catholic Family News“; Eugene G. McGuirk, BA, MA, MBA, Diakon und Erzieher; Eric Metaxas; Andrew P. Napolitano, ehemaliger Jurist, Verfassungswissenschaftler und Rechtskommentator, oft bei Fox News; Pater David Nix, Diözesan-Eremit; Jack Posobiec, Redakteur, Human Events; Eric Sammons, Chefredakteur, „Crisis Magazine“; Dr. Michael Sirilla, Theologieprofessor, Franziskanische Universität Steubenville; Beverly Stevens, Zeitschrift REGINA; Frank Walker, Herausgeber, „Canon212.com“; John-Henry Westen, Mitbegründer und Chefredakteur von „LifeSiteNews.com“; Sir Owen Samuel Whitman, GCS, politischer Kommentator und Berater; Michael Yon, Kriegskorrespondent/ Autor; Elizabeth Yore, Esq., Gründerin, „YoreChildren“; John Zmirak, Ph.D., leitender Redakteur, „The Stream“ (zusätzliche, spätere Unterzeichner: Pastor David Reinwald, „Kissinger’s Church“, Wyomissing, Pa.; Rev. Ronald Charles Buxton, „Pastor Van Horn Community Church“, Van Horn Texas; Doug Fuda, „Catholics Against Militarism blogger“, „Boston Church Militant Resistance“ co-captain; Fr. Douglas Hauber; Edward Lozansky, Präsident, „American University in Moscow“; Anne Hendershott, Ph.D., Professor of Sociology, „Franciscan University of Steubenville“, Ohio; Michelle Bachmann, Dean, Regent University, ehemalige Abgeordnete des U.S.-Repräsentantenhauses; Sean Feucht, Founder, Let Us Worship; Charlie Kirk, Co-Founder, Turning Point USA, Radiomann; Larry Taunton, Executive Director of the „Fixed Point Foundation“; Dr. Thaddeus Kozinski, Philosopher, Teacher, and Author; Timothy R. Furnish, Ph.D., Professor, Author, Eschatologist.

Man kann diesen Brief hier ebenfalls unterzeichen.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Monatszeitschrift der 13.

Bild: pixabay geralt Kuvert Brief Schreiben