Völlig überraschend? Der Bundesregierung brechen die Steuereinnahmen weg

10.05.2026|0 Kommentare

Von Dario Herzog. Die jüngst veröffentlichte Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums zeichnet ein düsteres Bild für die Haushaltsplanung der kommenden Jahre. Der Arbeitskreis Steuerschätzung geht für das laufende Jahr 2026 von erheblichen Mindereinnahmen aus. In den offiziellen Zahlen heißt es: "In der heute vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Steuerschätzung weist der entsprechende Arbeitskreis für das laufende Jahr 2026 Steuermindereinnahmen des Bundes von fast 10 Milliarden Euro aus. Derselbe Minderbetrag soll auch im Jahr 2027 nochmals auflaufen. Auf Gesamtstaatsebene werden 2026 nun um 17,8 Milliarden verminderte Steuereinnahmen geschätzt; bis 2030 sogar 87,5 Milliarden." Während die politische Elite so tut, als ob das völlig überraschend kommt, ist der Opposition die Tendenz schon lange klar.
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Zitat der Woche

„Es gibt kein Argument mehr dafür, die CDU zu wählen – nur noch das (immer schwächer werdende) Gefühl, diese Partei sei nicht ganz so schlimm wie die anderen.“

Medienprofessor Dr. Norbert Bolz auf X.

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Ein Selbstversuch: Bleiben hakenkreuzgeile Einheitsmedien strafrechtlich immer unbehelligt?

07.05.2026|0 Kommentare

Von Albrecht Künstle. In der "Badischen Zeitung" vom 27. Januar 2026 wurde der Fall eines Schülers beschrieben, der unvermittelt vor der Abschlussprüfung einer Berufsschule laut "Heil Hitler!" gerufen hatte, die Grußformel der NSDAP, die es gottlob lange nicht mehr gibt. Wen er damit grüßen wollte? Er muss wohl volljährig gewesen sein, wenn der Fall in einer Berufsschule stattfand. Ein solches Verhalten unterliegt dem Paragraphen 86a Strafgesetzbuch, "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen". Die Staatsanwaltschaft Freiburg erkannte darin gleichwohl keine Straftat: Den Hitler-Gruß hätten ja nur 22 Schüler gehört, was nicht als "öffentlich" gelte – und eine öffentliche Verbreitung wäre laut Strafgesetzbuch nämlich die Voraussetzung für eine Strafbarkeit. Aber: Genau neben diesem vierspaltigen Artikel wird von der Zeitung "erklärt", dass der nationalsozialistische Ausspruch zusammen mit dem schräg nach oben erhobenen rechten Arm – dem Hitlergruß – erfolgt sei. Unter der an Kinder gerichteten Erklärung wird dann aber kein solches Bild mit erhobenem Arm gezeigt, sondern der leibhaftige Hitler mit der üblichen Hakenkreuzbinde am Arm. Aufschlussreich hierbei: Das gedruckte Hakenkreuz war nicht durchgestrichen oder unkenntlich gemacht.

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