Am Pfingstsonntag, den 5. Juni 2022, sind in der nigerianischen Stadt Owo im Bundesstaat Ondo 70 Menschen Opfer islamistischen Terrors geworden. Bewaffnete muslimische Fulani-Hirten sind während der Pfingstmesse in die Kirche gestürmt und haben die Christen mit Schusswaffen hingerichtet.

Die Mainstreammedien berichten Fake-News

Als ich den Artikel auf Tagesschau – erst zwei Tage später wurde berichtet! – las, wusste ich, da wird nur gelogen. Der Islam solle mit der Geschichte nichts zu tun haben. Man vermute einen Racheakt am Gouverneur dahinter. Hier nachzulesen…

Eine Quelle vor Ort: mein nigerianischer Schwager

Kurzerhand entschloss ich mich, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich schrieb meine Schwester an, die mit einem Nigerianer verheiratet ist. Allerdings wurde auch sie im Internet nicht schlauer. Sämtliche gefundene Artikel waren wie voneinander abgeschrieben. So möchte ich an dieser Stelle unseren kurzen Telegramchat wiedergeben:

Ich: Weiß Nathan da mehr? Kann er mir dazu einen Link schicken? Dieser Artikel strotzt vor Lüge. Hauptsache vom Islam ablenken.

Meine Schwester: Nathan meinte, dass muslimische Terroristen überall abschlachten. Und das täglich.

Ich: Vielen Dank für diese Info. Gibt es einen nigerianisch-englischen Kanal, wo man die Wahrheit findet? Ich würde das gerne in den Freiburger Standard tun. Mich regt diese Lügerei so auf. Wie wenn es nicht schon reichen würde, dass im Land gelogen wird…

Daraufhin schickte sie mir zahlreiche englische Artikel, die jedoch allesamt dieselbe Lüge wie die Tageschau verbreiteten. Und danach schrieb sie noch:

Meine Schwester: Buhari ist Fake Fake Fake.

Wenn ein muslimischer Fake-Präsident Nigeria zugrunde richtet

Wir erinnern uns: In den Jahren 2010 bis 2015 regierte noch der christliche Präsident Goodluck Jonathan. Der Wikipedia-Artikel ist sehr aufschlussreich. Man erfährt, dass die Präsidentschaftswahlen 2011, bei denen Jonathan zum Präsidenten gewählt worden war, die fairste Wahl seit mehr als zehn Jahren gewesen sei. 2013 verschärfte Jonathans Regierung die Kriminalisierung homosexueller Handlungen und wurde hierbei sogar von der katholischen nigerianischen Bischofskonferenz unterstützt. Bei den Präsidentschaftswahlen 2015 unterlag er seinem Herausforderer und vormaligen Staatspräsidenten Muhammadu Buhari, einem Muslim.

Was heißt das: “Buhari ist Fake Fake Fake”? Einfach übersetzt: Wahlbetrug – Wahlbetrug – Wahlbetrug. Es ist schon sonderbar, dass immer wieder christliche Präsidenten mittels Wahlbetrug oder Mord aus dem Amt gefegt werden: der abtreibungskritische US-Präsident Donald J. Trump musste Joe Biden, einem Fake-Christen und radikalem Abtreibungsbefürworter weichen. Der Staatspräsident von Tansania, John Magufuli, starb überraschend am 16. März 2021, nachdem er tapfer gegen die Covid-Gen-“Impfung” gekämpft hatte. Und der ehemalige Staatspräsident von Nigeria, Goodluck Jonathan, wurde als weiterer Präsident verhindert, indem man sein Land mit islamistischem Terror (Boko Haram) und Korruptionsfällen überzog.

“Sie schlachten die Menschen ab wie die Hühner”

Christen und Nicht-Muslime genießen in Nigeria seit der Präsidentschaft des Fake-Präsidenten Muhammad Buhari kaum mehr Schutz. Kurz gesagt, sie schlachten die Menschen ab wie die Hühner. So sagte vor etwa zwei Jahren ein nigerianischer Bischof oder Priester.

ChurchMilitant deckt auf: Papst, Presse, EU lügen allesamt

Zum Glück bin ich in der Zwischenzeit fündig geworden. Dem unabhängigen Presseorgan ChurchMilitant.com sei Dank. Der immer noch aktuelle Artikel vom 7. Juni wurde ins Deutsche übertragen. Der Artikel beschreibt, wie nicht nur die Presse haarsträubend die Wahrheit vertuscht. – Viel schlimmer: auch Franziskus, der oberste Chef der römisch-katholischen Kirche und seine treuen freigeistigen Freunde der EU. Sie lügen, dass die Balken brechen. Hier nun der Artikel.

Franziskus lässt absichtlich den Islam aus dem nigerianischen Pfingstmassaker aus

Das Europäische Parlament macht eine Kehrtwende in der Debatte über den muslimischen Völkermord an Christen

von Jules Gomes

VATIKANSTADT – Papst Franziskus und die nigerianischen Bischöfe weigern sich, muslimische Fulani-Hirten als die bewaffneten Männer zu nennen, die am Pfingstsonntag über 70 Katholiken in der St. Francis Xavier Church in Ondo abgeschlachtet haben.

Der Stellvertreter des Papstes, Kardinal Pietro Parolin, so Bischof Jude Arogundade von Ondo, schrieb am Montag in einem Telegramm, dass Franziskus für

die Bekehrung derer, die von Hass und Gewalt geblendet sind, bete, damit sie stattdessen den Weg des Friedens und der Rechtschaffenheit wählen.

Ein Bischof, der bewusst falsch aussagt

Stunden nach dem Massaker gab das Büro von Arogundade eine öffentliche Erklärung ab, in der es die Angreifer als „unbekannte Bewaffnete“ bezeichnete und erklärte, dass „die Identität der Täter unbekannt bleibt“, obwohl Augenzeugen die vier Angreifer als Fulani-Hirten identifizierten.

Am Montag sagte Kardinal John Onaiyekan, der ehemalige Erzbischof der nigerianischen Hauptstadt Abuja, gegenüber Radio Vatikan:

Wir sollten es vermeiden zu sagen, dass dies törichte Muslime sind, die katholische Christen töten“, um „Profiling“ (ein genaues Profil der Täter) zu vermeiden.

Während der Kardinal einräumte, dass Augenzeugen bestätigt hatten, dass die Täter muslimische Hirten waren, warnte er davor, dass “Zivil- und Regierungsbehörden gesagt haben, dass wir keine voreiligen Schlüsse ziehen sollten”, sondern “ihre Untersuchung abwarten sollten”.

Der Kardinal räumte ein, es sei unmöglich zu verhindern, dass Menschen “das Gefühl haben, angegriffen zu werden, weil sie Christen sind”, wenn an einem Sonntag ein Angriff auf eine Kirche verübt werde.

Dschihadische Geschichte

Im Gespräch mit Church Militant bestätigte Dr. Martin Parsons, internationaler Berater für islamische Verfolgung von Christen, dass der Angriff alle

Merkmale eines großen islamistisch inspirierten Angriffs aufwies – einschließlich gezielter Angriffe auf Kirchen während bedeutender christlicher Feste.

Er bemerkte,

da es ungewöhnlich ist, dass solche Angriffe im Südwesten Nigerias vorkommen, fällt der Verdacht unvermeidlich auf Fulani und Boko Haram und die Dschihadisten der westafrikanischen Provinz Islamischer Staat.

Parsons, ein ehemaliger Helfer in Afghanistan, führte aus:

Seit 2018 haben die Fulani mehr Menschen getötet als Boko Haram – einst die tödlichste Terrororganisation der Welt. Während westliche Medien weiterhin behaupten, dass es sich um einen Konflikt zwischen nomadischen Hirten (Fulani) und sesshaften Bauern (den Dörfern des Mittleren Gürtels) handelt, ist die Wahrheit etwas beunruhigender.

Die überwältigende Mehrheit der Opfer sind Christen und Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen; die überwältigende Mehrheit der Täter sind Fulani-Muslime. Noch bevor Nordnigeria 1900–1903 von den Briten annektiert wurde, zogen Fulani-Muslime zu Dschihad-Sklavenraubzügen an Orte, die noch weiter im Südwesten als Owo liegen.

Schaden für den Dialog

Robert Spencer, Islamhistoriker und Autor von 23 Büchern über den Islam und den Nahen Osten, sagte gegenüber Church Militant, dass

der Papst und der Vatikan Angst haben, die Täter des Kirchenmassakers zu nennen, weil dies ihre falsche Erzählung stören würde, die den Islam (doch) propagiert.

Franziskus hat behauptet, dass

der authentische Islam und die richtige Lektüre des Korans jede Form von Gewalt ablehnen.

Wenn Muslime im Namen des Islam und in Übereinstimmung mit seinen authentischen Lehren Gewalttaten begehen, wird der Papst in die Ecke gedrängt.

Er muss die theologischen Ursachen des Massakers ignorieren und die Identität der Täter verschleiern. Oder er muss zugeben, dass seine rosige Sicht auf den Islam, die Grundlage für sein gesamtes Unternehmen des „Dialogs“, auf falschen Prämissen beruht.

Aber Kardinal Onaiyekan bestand darauf, dass die katholische Kirche den Dialog mit den Muslimen fortsetzen werde, da die „einzige Lösung“ des Problems darin bestehe, dass „Christen und Muslime sich an den Händen halten und diesen Kriminellen gemeinsam entgegentreten“.

Brennende Gotteslästerer

Nachdem die christliche Studentin Deborah Samuel Yakubu von muslimischen Klassenkameraden, die sie der Blasphemie beschuldigten, gesteinigt und verbrannt worden war, sagte der Kardinal gegenüber Vatican News, dass solche Vorfälle

in die Erzählung eines Nigerias einfließen, die ich nicht für fair halte, nämlich eine, die sagt, Nigeria sei ein Land, in dem Muslime Christen verfolgen.

Yakubu wurde beschuldigt, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben, nachdem sie Jesus in einer WhatsApp-Gruppe der Klasse dafür gedankt hatte, dass er ihr bei einer Prüfung geholfen hatte.

Der Kardinal schien das Scharia-Gesetz des Islam zu verteidigen, als er sagte, dass Urteile über Blasphemie

niemals dem Mob überlassen werden sollten, sondern einem ordnungsgemäß zusammengesetzten Gericht, in dem ein kompetenter Richter entscheiden wird, ob es sich tatsächlich um einen Fall von Blasphemie handelt.

Europäische Schande

Unterdessen beschämte das Europäische Parlament (die Christen) durch seine Weigerung, den religiös motivierten Mord an Deborah Samuel zu diskutieren. Und stimmte (erst) am Montag zu, eine Diskussion über den Völkermord an Christen in Nigeria abzuhalten.

Drei Wochen nach meinem Vorschlag, am Tag nach dem Massaker an Pfingsten, stimmt das Europäische Parlament endlich zu, die Verfolgung von Christen in Nigeria zu debattieren,

twitterte Jean-Paul Garraud, französisches Mitglied des Europäischen Parlaments.

Am 20. Mai stimmten 244 Abgeordnete gegen den Antrag zur Debatte über die ethnische Säuberung von Christen in Nigeria, während 231 für den Antrag stimmten.

Die spanische Europaabgeordnete Margarita de la Pisa twitterte:

Was für eine Schande! Das Europäische Parlament will zur Ermordung der jungen Nigerianerin nicht Stellung nehmen, weil sie Christin ist. Sie wollen die Verfolgung, unter der Christen leiden, nicht verurteilen. Das ist unentschuldbar!

Zuvor rechtfertigte der hochrangige nigerianische Geistliche und Imam der Nationalmoschee von Abuja, Ibrahim Maqari, den Mord an Deborah Samuel auf Twitter und warnte:

Jeder sollte wissen, dass wir Muslime rote Linien haben, die nicht überschritten werden sollten. (…)

Und an anderer Stelle:

Die Würde des Propheten steht im Vordergrund dieser roten Linien. Wenn unsere Beschwerden nicht richtig gehandhabt werden, sollten wir nicht dafür kritisiert werden, dass wir sie selbst handhaben.

Zwei katholische Kirchen in der Diözese Sokoto wurden von Jugendlichen angegriffen und teilweise niedergebrannt, die die Freilassung der mutmaßlichen Mörder von Deborah Samuel forderten. Der Bischof von Sokoto, Matthew Hassan Kukah, hat alle Messen im Bundesstaat ausgesetzt.

Päpstliche Dhimmitude*

Seit 2015 wurden in Nigeria mehr Christen gemartert als in jedem anderen Land – mindestens 12.000 in weniger als sieben Jahren; 4.650 im Jahr 2021 und über 900 in den ersten drei Monaten des Jahres 2022.

Papst Franziskus hat sich wiederholt geweigert, den islamischen Dschihadismus als Hauptmotiv für die Verfolgung zu identifizieren.

Franziskus sagte, er bete für Nigeria nach dem, was der Papst ein „terroristisches“ Massaker an 110 Bauern nannte, bei dem muslimische Dschihadisten im Advent 2020 schätzungsweise 30 Menschen enthaupteten.

Der Islam ist kein Terrorist. Es ist nicht wahr und nicht fair,

sagte der Papst 2016 während einer Pressekonferenz während des Fluges vor Reportern.

Ich möchte nicht über islamische Gewalt sprechen, denn dann müsste ich auch über katholische Gewalt sprechen, Nachrichten schauen und sehen, was gerade in Italien passiert.

Eine der Hauptursachen des Terrorismus liege im Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten für junge Menschen in Europa, die sich infolgedessen fundamentalistischen Gruppen wie ISIS zuwenden, fügte Franziskus hinzu.

 

*Dhimma = arabisch „Schutz(-vertrag)“, „Obhut“, „Garantie“, „Zahlungsverpflichtung“ ist eine Institution des islamischen Rechts, die den juristischen Status nichtmuslimischer „Schutzbefohlener“ = dhimmī unter islamischer Herrschaft festlegt

 

m_, ChurchMilitant

Bilder: pixabay Clker-Free-Vector-Images Tinte, CDJ Nigeria Flagge Karte