Ostern wird im Frühling gefeiert, wenn alles grünt und sprießt, die Sonne mit leichter, erquickender Wärme die Luft erfüllt, Vögel ihre herrlichen Zwitscherkonzerte geben und die Hasen ihre Haken schlagen.

In diesen Tagen befinden sich so manch leckere Schokoladenosterhasen in hübschen Körbchen. Doch warum nicht auch einmal Osterhasenplätzchen backen?

Man benötigt für das nachfolgende Rezept noch nicht einmal Eier. Ist ja auch gut so, denn die muss der Osterhase ja erst einmal legen;-).

Rezept*:

Zutaten:

120 g Puderzucker, 250 g Butter, 375 g Mehl, 1 gute Prise Salz, 1 Pck. Orangenschale, 2 Teel. Orangensaft

Zubereitung:

Puderzucker, Butter, Gewürze und Orangensaft miteinander glattarbeiten. Das Mehl kurz unterkneten, den Teig luftdicht verpacken und kühlen. Den Teig durchkneten und 5mm dick ausrollen. Mit verschiedenen Ostermotiven Plätzchen ausstechen und aufs mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.

Backtemperatur: ca. 160°C Umluft

Backzeit: ca. 8-10 Minuten (goldgelb)

(*Das Rezept war der Dauerbackfolie von STÄDTER beigelegt worden.)

Glücklicherweise hat mein kunstliebendes Kind die Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker in Schnapsgläschen mit Lebensmittelfarbe verrührt und in liebevollster Kleinarbeit die Häschen bemalt. Das Ergebnis ist dieses hübsche Beitragsbild geworden.

Übrigens: Wussten Sie, was es mit dem Hakenschlagen des Hasen auf sich hat?

Es ist so, dass sich der Hase, sobald der Feind kommt, zunächst tief in seine Sasse (sein Ruhelager) drückt. Dort verharrt er bewegungslos und vertraut auf seine Tarnfarbe. Wird er trotzdem entdeckt, schnellt der Hase mit einem mächtigen Satz aus der Sasse. Wird er nun von einem Raubtier gehetzt, schlägt er scharfe Haken, wobei ihm seine langen „Sprünge“ ebenfalls helfen. Fuchs oder Habicht können solchen Haken – das sind abrupte Richtungsänderungen – und Seitensprüngen nicht schnell genug folgen. (Einer Kopie des Deutschen Jagdschutzverbandes entnommen)

Schlagen wir einen Haken und wechseln von der Wissenschaft in die Poesie. Ein kleines Ostergedicht soll diesen Beitrag abrunden.

Ostergedicht:

Unterm Baum im grünen Gras,

sitzt ein kleiner Osterhas.

Putzt den Bart und spitzt das Ohr,

macht ein Männchen, guckt hervor.

Springt dann fort mit einem Satz –

Und ein kleiner, frecher Spatz

Schaut jetzt nach, was denn dort sei.

Und was ist’s? Ein Osterei!

(Volksgut)

 

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Bild: m_