Kommentar

Die Aggressivität der Impffreunde gegenüber Impfskeptikern ist erschreckend. Was sind die Ursachen? Die rotlackierten Faschisten der Antifa, vom Staat alimentiert, von linken Politikern wie der SPD-Vorsitzenden Esken („58 und Antifa. Selbstverständlich“) hofiert, versuchen auch mit Gewalt gegen Impfgegner vorzugehen. Andere Impffreunde lassen ihren Aggressionen in Sprechchören und Plakaten „Schämt euch“ und Beleidigungen wie „Geht scheißen!“ – „Narrenbande“ freien Lauf.

Welche Ursachen haben diese hassvollen Aggressionen? Der Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz nimmt als Ursache einen Angstkomplex aus drei Elementen an:

  1. Die Angst vor einem unbekannten Erreger, an dem man erkranken und sterben kann.
  2. Dann die politisch-medial geschürte Angst wie im Positionspapier des Bundesinnenministeriums vom 22. März 2020, das empfahl, die Bürger in Todesangst zu versetzen.
  3. Und schließlich die persönlichen Ängste, die auf das Virus projiziert werden. Meines Erachtens kommen noch zwei weitere Gründe dazu: Die Ungeimpften werden von Politikern, regierungsnahen Virologen und Medien als Treiber der Pandemie gebrandmarkt. Die Geimpften, die sich brav impfen ließen, sind wütend auf sie, denn man hat sie glauben gemacht, dass ohne das verantwortungslose Verhalten der Impfskeptiker die Pandemie längst vorbei sei.

Hinzu kommt noch die Wut über regierungsamtliche Ärzte und Institutionen, weil man sich von ihnen betrogen fühlt. Diese Wut lassen die Geimpften an den Ungeimpften aus. Lasst euch impfen, und ihr seid geschützt. Lasst euch nochmal impfen, erst dann seid ihr wirklich geschützt. Lasst euch boostern, das bewahrt euch vor schwerem Verlauf. Es fehlt nur noch das Versprechen, dass an der Impfung Gestorbene in den Himmel kommen. Impfschäden werden bagatellisiert oder gar geleugnet. Es wird kein Unterschied gemacht zwischen Todesursachen. Wer wegen eines Herzinfarktes stirbt, aber zuvor positiv getestet wurde, wird den Corona-Toten zugerechnet. Inzidenz-Zahlen werden gefälscht.

Zu guter Letzt kommt noch die Bundeskassandra Lauterbach und verbreitet eine Falschmeldung und Übertreibung nach der anderen und behauptet: „Die Wahrheit führt in sehr vielen Fällen zum politischen Tod.“ Da er nicht den politischen Tod erleiden will, lügt er halt. Die meisten Medien haben mit ihrer einseitigen Berichterstattung ihren Anteil an Angst und Hass. Von Marc Walder, CEO des Schweizer Medienkonzerns Ringier, wurde bekannt, dass er die Redakteure aufforderte, im Sinne der Regierung zu berichten. Eine Zeitung wie das dänische Ekstra Bladet fällt aus der Reihe mit seinem Eingeständnis „Vi fejlde“ (Link zum Artikel: https://ekstrabladet.dk/nyheder/lederen/vi-fejlede/9072013), zu Deutsch „Wir haben versagt“.

Es würde viel zur Befriedung der zerstrittenen Gesellschaft beitragen, wenn deutsche Zeitungen auch diese Ehrlichkeit besäßen Aber vermutlich hat Rolf Hochhuth recht: „Unseren Redakteuren muss kein Staat den Maulkorb umbinden, sie tragen ihn so unreflektiert wie ihre Großväter die Schnurrbartbinde.“ Und man beißt keine Hand, die einen füttert. Die Printmedien werden mit 40 Millionen vom Staat gesponsert.

Wilhelm T.

 

Beitragsbild von ACWells/Pixabay