Man stelle sich ein kleines Vertriebsunternehmen mit einer kleinen Anzahl an Gebietsrepräsentanten vor – am Besten nur einer für ganz Deutschland. Durch seine Machenschaften am Geschäft vorbei – so kleine Gaunereien um den eigenen Geldbeutel aufzuhübschen -, die einem Kunden des Vertriebsunternehmens bekannt geworden sind, erhält der Vertreter bei diesem Kunden Hausverbot.

Das Hausverbot wird dem Vertriebsunternehmen mitgeteilt. Was wird der Vertrieb wohl machen? Nach einer Anhörung – man höre immer beide Seiten – wird er den Vertreter zum Teufel jagen müssen. Selbst wenn er gute Umsätze gemacht hat. Der Vertrieb, der ausschließlich von den Verkäufen lebt, die der Vertreter anleiert, kann sich einen solchen Repräsentanten nicht leisten – sonst geht er unter. Das macht ja schließlich die Runde. Und nichts ist im Handel schlimmer als schlechte Stimmung. Und dieser Vertreter bekommt in derselben Branche niemals mehr einen Fuß in die Tür.

Deutschland, wach’ auf!

mb

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