Von Redaktion

„Wenn zwei minderjährige Schüler öffentlichkeitswirksam und unwidersprochen ankündigen dürfen, die Schulpflicht zu verweigern, um abstrakte politische Anliegen zu transportieren, ist der Rechtsstaat am Ende.“ Mit diesen Worten kommentiert der rechtspolitische AfD-Fraktionssprecher Rüdiger Klos (MdL) das Interview „Wir sind ja auch wütend“ im Haller Tagblatt und ergänzt:

„Unser größtes Druckmittel als Schüler ist, das zu verweigern, wozu wir verpflichtet sind‘, werden die Schülerinnen zitiert. Das ist unverfroren und zeigt, was die Kinder von Bildung und der Institution Schule halten. Außerhalb der Ferien elf Tage lang für Klima, Migration und Demokratieförderung zu campen, hinterlässt bei vielen den Eindruck, dass Regeln zwar existieren, ihre Durchsetzung aber beliebig ist – insbesondere dann, wenn die Anliegen politisch auf Zustimmung stoßen. Dass Kultus-Referatsleiter Stefan Reip auf den Hinweis einer empörten Bürgerin darauf nur formalrechtlich antwortete, legt diesen Schluss nahe. Man stelle sich vor, andere würden ‚verweigern, wozu sie verpflichtet sind‘: etwa bei Wehr-, Steuer- oder Meldepflicht. Ich erwarte, dass das Erasmus-Widmann-Gymnasium Schwäbisch Hall und das Evangelische Schulzentrum Michelbach, aber auch andere betroffene Schulen umgehend geeignete Maßnahmen zur Durchsetzung der Schulpflicht ergreifen.“

Beitragsbild / Symbolbild: Privat

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