Von Redaktion
„Der ‚Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege‘ ist ein ideologisch überfrachtetes Papier par excellence, das an den tatsächlichen Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung vorbeigeht.“ Mit diesen Worten reagiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer (MdL) auf die neuen Erziehungsvorgaben und ergänzt seiner Kritik:
„Die Passagen im Orientierungsplan sind mit Begriffen wie ‚Diskriminierungsschutz‘, ‚kulturelle Sensibilität‘, ‚geschlechtersensible Bildung‘ oder ‚Diversität‘ durchsetzt – Schlagworte, die weniger auf pädagogische denn auf politische Absichten schließen lassen. Kinder brauchen in den ersten Lebensjahren echte soziale Interaktion, motorische Bewegung und sinnliche Erfahrungen – keine digitalen Bildschirme und Lernplattformen. Deshalb fordert die AfD-Fraktion eine Rückbesinnung auf das Wesentliche: Frühkindliche Bildung muss praxisnah, kindgerecht und ideologiefrei erfolgen. Die Erzieher brauchen weniger Papier, aber mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und einen klaren, altersgerechten Bildungsauftrag. Der neue Orientierungsplan verfehlt dieses Ziel. Er verschärft die bestehende Unsicherheit in den Einrichtungen und lenkt den Fokus von den tatsächlichen Problemen ab – ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik der grün-schwarzen Landesregierung.“
Beitragsbild / Symbolbild: Privat
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