Von Redaktion
Zur aktuellen Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung MZES über Partnerschaftspräferenzen von syrischen und afghanischen Flüchtlingen sowie der deutschen Bevölkerung erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, Dr. Bernhard Pepperl (MdL):
„Die Ergebnisse sind politisch brisant. Sie zeigen, dass die kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede zwischen großen Teilen der Zuwanderergruppen und der deutschen Mehrheitsgesellschaft weit größer sind, als uns die Integrationsromantiker seit 2015 glauben machen wollten. Besonders aufschlussreich ist die festgestellte Präferenzasymmetrie: Während viele männliche Flüchtlinge offen für Beziehungen mit deutschen Frauen sind, ist die Bereitschaft deutscher Frauen deutlich geringer. Die Wissenschaftler führen dies vor allem auf Unterschiede bei Religion, Wertevorstellungen und kultureller Prägung zurück. Damit widerlegt die Universität Mannheim unfreiwillig die zentrale Lebenslüge der Migrationspolitik: dass kulturelle Unterschiede beliebig seien und sich Gesellschaften durch Massenzuwanderung quasi automatisch harmonisch vermischen würden. Integration ist kein Verwaltungsakt und keine politische Wunschvorstellung. Sie setzt gemeinsame Werte, gegenseitige Akzeptanz und kulturelle Nähe voraus. Wer diese Realitäten ignoriert, riskiert langfristig gesellschaftliche Spannungen. Wissenschaft muss solche Befunde offen benennen dürfen, statt sie aus Angst vor politischer Unbequemlichkeit zu relativieren.“
Beitragsbild / Symbolbild: Privat
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