Von Redaktion
„Wenn der Bruder von Ex-SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil neuer RBB-Chefredakteur wird, drängt sich unwillkürlich die Frage nach Unabhängigkeit und Compliance auf.“ Mit diesen Worten kommentierte der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker MdL die Ernennung von Georg Heil, Leiter des ARD-Politikmagazins „Kontraste“, zum neuen Chefredakteur des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) und ergänzt:
„Der ÖRR kommt aus einer massiven Vertrauenskrise und braucht Glaubwürdigkeit, Transparenz und Distanz zu parteipolitischen Netzwerken. Heils Ernennung ist das Gegenteil: Wer durch Zwangsbeiträge finanziert wird, muss jeden Anschein politischer Verflechtung vermeiden. Die Öffentlichkeit erwartet, dass Spitzenposten nach nachvollziehbaren Kriterien besetzt und Interessenkonflikte proaktiv offengelegt werden. Gerade beim ÖRR darf es keine neue Grauzone geben – weder faktisch noch im Eindruck. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein strukturelles Problem: zu viel Selbstrekrutierung, zu wenig externe Kontrolle, zu wenig Trennschärfe zwischen aktivistischem Politikjournalismus und Senderleitung. Der Fall Heil muss gerade bei ARD-Sendern Anlass sein, die Auswahl- und Transparenzstandards zu verschärfen, statt sie zu relativieren.“
Beitragsbild / Symbolbild: Privat
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