Von Redaktion

„Viele Gläubige wenden sich nicht vom Glauben ab, sondern von einer Kirchenleitung, die Seelsorge immer häufiger durch Tagespolitik ersetzt.“ Mit diesen Worten kommentiert der religionspolitische AfD-Fraktionssprecher Rüdiger Klos (MdL) die erneuten massiven Kirchenaustritte im Südwesten und ergänzt:

„Die Zahlen sind kein Betriebsunfall, sondern eine klare Abstimmung mit den Füßen. Wer aber die Kanzel zur Parteibühne macht, braucht sich über leere Bänke und schrumpfende Mitgliederzahlen nicht zu wundern. Die Menschen erwarten Verkündigung, Trost und Orientierung – nicht Belehrungen zu Migration, Klimapolitik oder parteipolitische Abgrenzungsrituale. Größere Akzeptanz wird es nicht durch noch mehr PR-Sprache geben, sondern nur durch Rückbesinnung auf Glauben, Liturgie und Glaubwürdigkeit. Solange die Kirchen ihre Entfremdung von vielen eigenen Mitgliedern nicht ehrlich aufarbeiten, wird der Aderlass weitergehen. Die Kirchen in Deutschland müssen sich entscheiden: Wollen sie politische NGO mit Kirchturm sein – oder geistliche Heimat für die Menschen?“

Beitragsbild / Symbolbild: Privat

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