Von Dario Herzog

Die Sicherheit an deutschen Bahnhöfen ist seit Jahren Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Aktuelle Auswertungen parlamentarischer Anfragen sowie Berichte mehrerer Medien haben zuletzt insbesondere die Entwicklung in Baden-Württemberg in den Fokus gerückt. Zufall? Es sind ja Wahlkampfzeiten. Dabei stehen die Bahnhöfe in Stuttgart und Heidelberg im Mittelpunkt, an denen die Zahl registrierter Sexualdelikte nach vorläufigen Angaben deutlich gestiegen sein soll. Das könnte auch ein bundesweiter Trend sein. In der Mainstreampresse steht aber kaum etwas von den wahren Gründen, der sprichwörtliche Elephant im Raum könnte die einwanderungskritischen Parteien, vor allem die AfD, begünstigen. Dann besser nicht thematisieren?

Ein Beweis aus parlamentarischen Anfragen
Grundlage der aktuellen (Wahlkampf-)Debatte ist eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung, deren Beantwortung seltsamerweise nicht von allen Mainstreammedien aufgegriffen wurde. Darin werden Fallzahlen der Bundespolizei für Bahnhöfe und den Bereich des Schienenverkehrs ausgewertet. Nach Angaben aus dieser Anfrage sollen die registrierten Sexualstraftaten an den Hauptbahnhöfen von Stuttgart und Heidelberg im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen haben. In einzelnen Darstellungen ist sogar von einer prozentualen Steigerung von über 100 Prozent die Rede. Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zur Kriminalitätsentwicklung an Bahnhöfen und in Zügen in Baden-Württemberg (BT-Drucksache 21/3966) offenbart somit drastische Steigerungen in Deliktsfeldern, die das Sicherheitsgefühl der Bürger zunehmend beschädigen.

Bundesweite Entwicklung im Bahnbereich
Unabhängig von der regionalen Zuspitzung zeigt sich auch bundesweit seit einigen Jahren eine erhöhte Zahl von gemeldeten Straftaten im Bereich von Bahnhöfen und Zügen. Wer kennt nicht die Angriffe aufs Zugpersonal oder Messerangriffe? Laut Berichten über Daten der Bundespolizei wurden im Jahr 2024 deutschlandweit über 2.000 Sexualdelikte im Zusammenhang mit Bahnanlagen registriert. Dazu zählen unter anderem sexuelle Belästigung, exhibitionistische Handlungen sowie schwerere Übergriffe.

Offene Räume mit hoher Frequenz
Bahnhöfe gelten kriminologisch als sogenannte „offene Räume mit hoher Frequenz“. Sie sind rund um die Uhr zugänglich, anonym nutzbar und ziehen täglich tausende Reisende an. Aber das war früher auch der Fall – und die Kriminalität explodierte nicht. Was war da noch anders bei uns? „Diese Struktur begünstigt statistisch eine höhere Zahl von Straftaten, ohne dass daraus automatisch eine generelle Unsicherheit für die Mehrheit der Reisenden abgeleitet werden kann, heißt es seitens der Mainstreampresse stets verharmlosend. Aber fehlen nicht besondere Infos zu den Tätern?

Die Herkunft der Tatverdächtigen sollte unbedingt Thema sein
Und in der Tat: Der wesentliche Aspekt, der gerne ausgeblendet wird, ist die Frage nach der Herkunft der Tatverdächtigen. Auch hierzu liefern die Statistiken der Bundespolizei durchaus Daten. Fest steht: Vor allem Sexualstraftaten im öffentlichen Raum sind ein ernstzunehmendes Problem, das konsequente Prävention und Strafverfolgung erfordert – und dies nicht erst seit der Kölner Silvesternacht 2015. Laut der polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei für das Jahr 2025 (vorläufige Zahlen) sieht die Täterstruktur folgendermaßen aus: Insgesamt wurden 2.209 Sexualdelikte in Bezug auf Bahnhöfe und Züge erfasst. 576 Tatverdächtige hatten die deutsche Staatsangehörigkeit, 704 Tatverdächtige waren nicht-deutsche Staatsangehörige. In 17 Fällen war die Staatsangehörigkeit ungeklärt, und bei 808 Fällen war sie unbekannt. Unbekannt? Nun ja, das heißt zumindest: Bei den erfassten Tatverdächtigen liegen nicht-deutsche Verdächtige zahlenmäßig über den deutschen Verdächtigen.

„Hotspots“ besonders in Stuttgart
Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei den Sexualdelikten am Bahnhof Stuttgart, die im Vergleich von 2024 auf 2025 um 122 Prozent zugenommen haben. Auch in Heidelberg ist ein massiver Anstieg um 120 Prozent zu verzeichnen. Der innenpolitische AfD-Fraktionssprecher Daniel Lindenschmid (MdL) findet zur Thematik die passenden Worte:

„Das ist völlig inakzeptabel. Parallel dazu zeigt sich eine deutliche Eskalation im Bereich bewaffneter Gewalt. Gewaltdelikte unter Einsatz von Messern in Zügen stiegen um 115,38 Prozent, der Einsatz gefährlicher Gegenstände in Zügen nahm um 104,55 Prozent zu. Auch die Waffendelikte insgesamt verzeichneten einen Anstieg von 29,03 Prozent. Die Zahl verletzter Bundespolizisten stieg um 22,86 Prozent. Besonders ins Gewicht fällt hier, dass bei Angriffen auf Bundespolizisten im Jahr 2025 insgesamt 70,97 Prozent der bekannten Tatverdächtigen Ausländer waren. In nahezu allen Deliktsfeldern sind nichtdeutsche Tatverdächtige besonders auffällig.“

Remigration jetzt!
Die massiven Zuwächse bei Sexual- und Gewaltdelikten sowie der hohe Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in mehreren Kriminalitätsbereichen dürfen nicht länger relativiert oder beschönigt werden. Erforderlich sind effektive Maßnahmen: die konsequente Abschiebung ausländischer Straftäter – insbesondere bei Gewalt- und Sexualdelikten – und eine entschlossene Rückführungsoffensive, Stichwort Remigration. Darüber hinaus braucht es eine personelle und materielle Stärkung der Landespolizei sowie eine dauerhaft sichtbare Präsenz von Sicherheitskräften. Wer hinnimmt, dass Bahnhöfe und Züge zu Angsträumen und Kriminalitätsschwerpunkten werden, versagt in seiner zentralen Pflicht, die Bürger im öffentlichen Raum zu schützen!

Beitragsbild / Symbolbild und oben und Bild darunter: NGCHIYUI / Shutterstock.com

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