Von Redaktion
„Wer Hitler als Folienfigur für jede ungeliebte Gegenwartsperson missbraucht, betreibt keine Kritik, sondern Geschichtsrelativierung.“ Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker (MdL) die vom Magazin stern verbreiteten Grafik, die Donald Trump bildlich mit Adolf Hitler gleichsetzt und ergänzt:
„Die stern-Montage, in der Trump wie eine Maske vor Hitlers Gesicht gezeigt wird, überschreitet jede Grenze publizistischer Verantwortung. Sie verharmlost die Einzigartigkeit der NS-Verbrechen und macht das millionenfache Morden zum bloßen Bild- und Kampagnenmotiv. Gerade Medien, die sich selbst als moralische Instanz inszenieren, sind zur Mäßigung verpflichtet. Wer jeden politischen Gegner – ob in den USA oder hierzulande – reflexhaft in die Hitler-Nähe rückt, trägt zur Verrohung des Diskurses bei, delegitimiert demokratische Wahlen und liefert letztlich Argumente für Zensur- und Verbotsphantasien. Wir brauchen Medien, die kritisch, auch hart, aber fair argumentieren – nicht solche, die mit NS-Vergleichen Klicks generieren. Wer Hitler als Dauer-Requisite nutzt, verspielt Glaubwürdigkeit und beschädigt die demokratische Kultur.“
Beitragsbild / Symbolbild: Privat
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Wird gegen Stern (der mit den Tagebüchern) nun wegen Verwendung verbotener Symbole nun Strafanzeige erhoben? So wie es mit C.J. Hopkins geschah, der mit vergleichbarem Motiv intensiver Justizschikane (siehe z.B. https://multipolar-magazin.de/artikel/prozess-gegen-cj-hopkins) unterzogen wurde?