Von Redaktion

„Erst schaltet Grün-Schwarz sichere Kernkraftwerke ab – jetzt soll ausgerechnet die noch auf Jahrzehnte unsichere Fusionstechnologie die Energieprobleme lösen: Das sind Wunschträume, die nie in Erfüllung gehen werden.“ Mit diesen Worten kommentiert der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Alfred Bamberger (MdL) den Beitritt Baden-Württembergs zur Länder-„Fusionsallianz“.

„Natürlich begrüßen wir als AfD, dass das KIT seine hervorragende Expertise einbringt. Forschung zu Tritium-Kreisläufen, Materialien und Hochfeld-Magneten ist sinnvoll. Aber die Landesregierung verschweigt den Bürgern ehrlich, was in ihren eigenen Eckpunkten steht: Es gibt noch gewaltige wissenschaftliche und technologische Hürden – von der Tritium-Versorgung über Wandmaterialien bis zur Skalierung vom Labor zum wirtschaftlichen Kraftwerk. Es ist heuchlerisch, der Bevölkerung kurzfristig Versorgungssicherheit und Klimaneutralität zu versprechen, während man gleichzeitig alle real verfügbaren grundlastfähigen Optionen – Kernkraftwerke der heutigen und künftigen Generation – politisch blockiert. Die gleiche Politik, die Neckarwestheim abgeschaltet hat, verkauft nun Fusionsreaktoren als Rettungsanker. Das ist Wortgeklingel für grüne Gefühle, aber keine Wissenschaftsstrategie. – „Fusion“ klingt fast so gut wie „Integration“. – Die Botschaft lautet: Atom darf nicht mehr sein – außer als Märchen, das frühestens in Jahrzehnten Strom liefert. So macht man Energiepolitik nicht für Bürger und Industrie, sondern für die eigene Ideologie. Wer heute nur auf Windräder und Photovoltaik setzt und den Rest in eine ferne Fusionszukunft verschiebt, gefährdet Wohlstand, Versorgungssicherheit und wissenschaftliche Glaubwürdigkeit gleichermaßen.“

Beitragsbild / Symbolbild: Privat

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