Von Redaktion
„Wer eine jahrzehntealte Krippentradition verbietet, weil sie angeblich ‘diskriminierend’ ist, betreibt keinen sensiblen Umgang mit Geschichte, sondern woken Bildersturm.“ Mit diesen Worten kritisiert der kulturpolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer (MdL) die Entscheidung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die traditionelle Spendenfigur „Nicknegerle“ aus der berühmten Weggentaler Krippe zu entfernen und ergänzt:
„Die große Mehrheit der Besucher im Weggental empfindet die Figur nicht als rassistisch, sondern als Teil ‘ihres’ Krippele – und reagiert mit Unverständnis auf den Eingriff von oben. Die dunkelhäutige Spendenfigur hat in den vergangenen Jahren einen fünfstelligen Betrag für Projekte in Afrika eingeworben. Statt dieses sehr konkreten Ausdrucks von Solidarität mit Afrika rühmt sich die Diözese nun damit, Debatten über Kolonialismus zu vermeiden. Das ist moralische Symbolpolitik auf Kosten einer lebendigen Volksfrömmigkeit. Wer aus Angst vor möglichen Gefühlen die eigenen Bilder verbietet, erzieht Gläubige und Besucher zu Verdachtsmenschen. Das ist eine Infantilisierung der Gemeinde – und ein Misstrauensvotum gegen die eigene Tradition. Kunst, Brauchtum und Religion gehören aber nicht der Empörungslobby, sondern den Menschen vor Ort. Die Weggentaler Krippe ist ein Schatz der regionalen Kulturgeschichte. Wer aus ihr Stück für Stück alles entfernt, was nicht in die gegenwärtige Empfindlichkeitsmode passt, zerstört dieses Erbe. Die AfD steht an der Seite der Rottenburger, die ihr ‘Nicknegerle’ zurückhaben wollen – und damit auch ein Stück gesunden Menschenverstands.“
Beitragsbild / Symbolbild: Privat
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