Von Dario Herzog

Welcher Schüler kann was? Das treibt nicht nur die Lehrer oder Eltern um, auch der Staat sollte ein vitales Interesse an der guten Bildung seiner Schüler haben. Denn gerade Deutschland kann wirtschaftlich eigentlich nur mit Know-how punkten. In Zeiten zunehmender Überfremdung vor allem der Schulen wird das immer problematischer. Deshalb sind entsprechende Tests, Erhebungen und Studien mögliche Warnsignalgeber – wenn man sie denn richtig lesen möchte. So ein Test ist „Kompass-4“, der sich an Grundschüler richtet und auch festlegen könnte, wer auf eine weiterführende Schule gehen sollte. Das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) hat nun die Ergebnisse des diesjährigen Kompass-4-Tests veröffentlicht. Sie beruhen auf einem hohen Rücklauf (rund 92 Prozent der Klassen bzw. 87 Prozent  der Schüler) und zeigen eine differenzierte Verteilung über die drei Kompetenzniveaus (grundlegend, mittel, erweitert) sowohl in Deutsch als auch in Mathematik.

Die Studienergebnisse sind ernüchternd
Die offiziellen Auswertungen des IBBW zeigen, dass sich die Leistungen der Viertklässler auf drei Kompetenzniveaus verteilen. Rund ein Viertel der getesteten Kinder erreicht ein sogenanntes erweitertes Niveau in Deutsch und Mathematik, ein größerer Anteil liegt im mittleren Bereich, während etwa ein Drittel lediglich das grundlegende Niveau erreicht. Aus Sicht des baden-württembergischen Kultusministeriums liefern diese Ergebnisse eine realistische und differenzierte Rückmeldung über den Leistungsstand und damit eine zusätzliche Orientierung für die Beratung beim Übergang in die weiterführende Schule.

Kritik von rechts
Der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer (MdL) sieht in den Ergebnissen von „Kompass 4“ indes ein deutliches Alarmsignal:

„Wenn der Test zeigt, dass deutlich weniger Kinder das Niveau für ein Gymnasium erreichen, als später tatsächlich aufs Gymnasium wechseln, dann leben wir in einer Bildungsillusion. Grün-Schwarz betreibt eine politische Gymnasialquote, statt sich um reale Leistungen in Deutsch und Mathematik zu kümmern. Ich fordere erneut Ehrlichkeit gegenüber den Eltern und ein Ende der systematischen Überforderung von Kindern: Wer die Maßstäbe absenkt, Noten inflationiert und jeden Bildungsweg um jeden Preis offenhalten will, richtet Kinderbiografien zugrunde. Wir brauchen klare Leistungsanforderungen, kleinere Klassen, mehr Fachlehrer und eine Rückbesinnung auf Grundfertigkeiten statt Bildungspropaganda. Ein Gymnasialübergang muss endlich wieder einer realen Leistung entsprechen, nicht einer politischen Wunschvorstellung.“

Die politische Linke kritisiert den Leistungstest
Es verwundert dagegen nicht, dass von der SPD und auch der Gewerkschaft GEW Kritik an dem Leistungstest kommt. Man hält den Test für überflüssig, er sei höchstens als Hilfe bei Zweifelsfällen notwendig. Ansonsten setze er Kinder unter Druck, heißt es. Der Test sei letztlich ein Selektions- oder Legitimationsinstrument. Ja, das passt zu den Umverteilern und Kritikern einer Leistungsgesellschaft.

Studien ergeben schlechte Ergebnisse
In der ersten Testdurchführung von „Kompass-4“ fiel besonders auf, dass im Fach Mathematik ein sehr großer Anteil der Kinder nur das niedrigste Kompetenzniveau erreicht. Somit liefern auch die „Kompass-4“-Ergebnisse ein ernst zu nehmendes Warnsignal, dass grundlegende Kompetenzen bei vielen Kindern nicht ausreichend gefestigt sind. Das Thema Migration wurde allerdings nicht thematisiert. Dass es einen Zusammenhang zwischen der Überfremdung und der stetig schlechter werdenden Schüler gibt, ist natürlich Rassismus und zeugt von Ausländerfeindlichkeit. Na dann…

Beitragsbild / Symbolbild und Bild oben: Drazen Zigic / Shutterstock.com

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