Von Jan Ackermeier

Am 17. September 1683 schreibt der niederländische Naturforscher Antoni van Leeuwenhoek einen Brief an die Royal Society in London. Darin beschreibt er winzige „Tierchen“, die er mithilfe seiner selbstgebauten Mikroskope im Zahnbelag und Wasser entdeckt hat. Heute wissen wir: Es waren Bakterien – die erste eindeutige Beobachtung dieser unsichtbaren Welt. Van Leeuwenhoek war kein ausgebildeter Wissenschaftler, sondern Tuchhändler. Doch seine Neugier und sein handwerkliches Geschick machten ihn zu einem Pionier. Mit seinen Linsen schaffte er eine Vergrößerung, die damals unerreicht war. Zum ersten Mal öffnete sich damit ein Fenster in eine Welt, die bis dahin völlig verborgen geblieben war.

Grundstein der Mikrobiologie
Dieser Brief von 1683 gilt als Grundstein der Mikrobiologie. Ohne Leeuwenhoeks Entdeckungen wären spätere Fortschritte – von der Keimtheorie über Impfstoffe bis hin zu Antibiotika – kaum denkbar gewesen. Er zeigte, daß Gottes Schöpfung viel vielfältiger ist, als das bloße Auge sehen kann.

Beitragsbild / Symbolbild: Antoni van Leeuwenhoek im Alter von etwa 54 Jahren, Gemälde von Jan Verkolje.

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