Im Interview heute vom Dienstag, 5. April, etwa 8.20 Uhr, unterhielt sich Dirk Müller mit dem Virologen Dr. med. Alexander Kekulé (von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und befragte ihn nach seiner Meinung zur Bundestagsabstimmung über die Corona-Impfpflicht ab 18 oder ab 50 Jahren.

Kekulé spricht beiden Impfpflichten eine Sinnhaftigkeit ab. Er rät davon ab, dass die Politik hier etwas bestimmt, was wissenschaftlich im Prinzip unsinnig ist.

Anders als Lauterbach betrachtet er eine möglicherweise im Herbst entstehende neue Virusvariante als nicht gefährlicher und erkennt an, dass die Impfstoffe bei der Omikronvariante „sowieso nicht gut wirken“, weil die Impfung Infektionen nicht verhindere.

Das passt dem Interviewer natürlich nicht, schließlich ist der Deutschlandfunk der größte Impfsender überhaupt und Müller geht Kekulé non-stop – mal mehr mal weniger unverschämt an. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist erreicht, wie Müller Kekulé zweifelnd nach seinem persönlichen Impfstatus ausfragt. Kekulé gibt in seiner Antwort klar zu erkennen, dass Solcherlei nicht Gegenstand eines Radiointerviews zu sein hat.

Bilden Sie sich an Hand dieser neuerlichen Leistung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Ihr Urteil über diesen.

Das Interview findet man hier (link).

mb

Bild: pixabay mohamed_hassan Abstimmung Blase